Migräne ganzheitlich behandeln

Wer unter Migräne leidet braucht vor allem einen ganz regelmässigen Rhythmus im Leben, auch bei der Ernährung. Denn ohne eine kontinuierliche Energieversorgung reagiert das Gehirn bei Migränepatienten gestresst. Die Folge sind kleinste entzündliche Prozesse, die den Schmerz triggern. Drei geregelte Mahlzeiten und ausreichend trinken sind wichtig.

 

Aber auch was gegessen wird ist entscheidend um die Migräneattacken in Schach zu halten. Schnell verdauliche Kohlenhydrate aus Weissbrot, Kuchen oder Nudeln sind ungünstig. In Fertigprodukten und Süssigkeiten sind oft Zusatzstoffe enthalten, die Migräneattacken fördern können. Auch histaminhaltige Lebensmittel stehen bei den Auslösern von Migräneanfällen auf der Verdachtsliste. Dazu zählen Nahrungsmittel, die länger haltbar sind, also reife Käsesorten oder Salami sowie haltbar gemachte Fisch- oder Fleischsorten. Nicht jeder Migränepatient reagiert darauf, das Führen eines Ernährungsprotokolls kann hier hilfreich sein um den persönlichen Triggern auf die Spur zu kommen.

 

Hochwertige Öle sind ideal für unser Gehirn, da es zu 70 % aus Fett besteht. Sie sind sozusagen der hochwertige Treibstoff für unseren Motor. Günstig sind Öle mit einem hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren. Ausserdem ist eine gute Versorgung mit Magnesium, enthalten in Vollkornprodukten, Nüssen sowie Hülsenfrüchten, wichtig um die Attacken zu hemmen. Als Zwischenmahlzeit lieber statt Süssigkeiten ein paar Mandeln, Nüsse oder grüne Smoothies wählen. 

 

Neben der Ernährung hat auch die allgemeine Lebensführung einen Einfluss auf die Migräne. Stress und Anspannung können auch zu Migräneanfällen führen. Hier eignet sich zusätzlich ein Behandlungsintervall mit manueller Lymphdrainage um die Beschwerden zu lindern. Durch die entspannende und entstauende Wirkung der Behandlung können die Beschwerden oft stark gemindert und die Anfallshäufigkeit verringert werden.